Schultenbräu - Tour 2012 - Joeludwig

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Schultenbräu - Tour 2012


26.06. - 28.06.2012





Holland.... das Land der unbegrenzten Pfandfreiheit !




Bevor unsere diesjährige Fahrradtour begann, wurde ein allseits bekannter Discounter der Albrecht - Gebrüder in Zevenaar zwecks Bierankauf für die Flüssigkeitsaufnahme während der Tour aufgesucht.
Hier kann  Büxbier (auch landläufig Dosenbier genannt ) der Marke Schultenbräu pfandfrei und günstig erworben werden.





















Zwei Dosen Büxbier, Inhalt hergestellt nach  
dem deutschen  Reinheitsgebot von 1516


 



Gebraut wird das edle Getränk in Braunschweig, und so wurde der Bedarf kurzerhand nach der altbewährten Formel 3 x 3 x (Tagesverbrauch 2011) = 36 Liter ermittelt und drei Tage vor Beginn der Tour  im Kühlschrank meiner Datscha auf dem Campingplatz verlastet.

Ja, richtig, wo kommt denn die erste "drei" in der Formel her, wenn die zweite "drei" die Anzahl der Fahrtage ist?

Dieses Jahr ( und ich hoffe, auch in den nächsten) begleitete uns ein guter, alter Freund. Eddy, mit bürgerlichem Namen Frank - Michael, ist ein Kollege, mit dem wir seit etwa 30 Jahren sowohl dienstlich als auch privat jede Menge Spaß erlebt haben.


Hier nun die vollständige Teilnehmerliste:




Eddy



Andy



Jörg




Gefahren wurde, wie im letzten Jahr, rund um den Campingplatz de Aerdtse Wacht, im schönen Gelderland.
Die Fahrtrouten sind jeweils am Anfang der Tagesbeschreibungen als Bild zu sehen.




Dienstag


 
 



Andy hatte ein Navigationsgerät mitgenommen. Hingegen vieler anderer Geräte konnte dieses Navi Fahrradwege aufzeigen, und trotz einiger Skepsis meinerseits funktionierte es einwandfrei.

Anschliessend wird der Tag mal von Andy als "Gastdozent" erläutert:

Ja nun mal auch Grüße von mir, ich bin der freundlich lächelnde Typ in der Mitte. Jörg bat mich auch
mal meinen Senf dazuzugeben.
Der erste Tag, der Dienstag, hatte vorm Zug schon mal einen riesen Vorteil, das Wetter war bestens
(ca. 20 Grad, ganz leicht bewölkt und nicht ein Regentropfen). Da der Jörg uns gegen 9:00 Uhr abgeholt
hat, und wir über unseren Lieblingsmetzger in Bochum (Fa. Krümmel, in der Freudenbergstr.)
um 11:00 Uhr am Stammquartier, dem Camping de Aerdtse Wacht, angekommen sind, haben wir noch
eine kleine Tour unternommen. Frei nach dem Motto „auf 5 Radkilometer muss mindestens
0,5 Liter Büxbier folgen“ sind wir erst einmal Richtung Babberich gefahren. Da der Durst aber größer
und die nächste Bank (die Sitzgelegenheit, nicht das Geldinstitut) sehr nah war, haben wir am
wunderschönen Huis Aerdt die erste Rast eingelegt.




















Huis Aerdt im Winter, aufgenommen von W. Kuijpers, zu Betrachten in voller Größe unte
r  
         straatkaart.nl    
   


 



Danach aber schnell weiter, durch Babberich und weiter nach Loerbeck, wo wir eine uns bestens, aus den davor getätigten Radtouren bekannte Bank wiedersehen durften. Also, rechts ran und Prost !!!
Von dort ging es dann recht zügig (die vorgeschriebenen Pausen nicht vergessend) weiter durch Elten zum Kaffee-Dealer de Hut direkt hinter der holländischen Grenze. Da steht mal wieder eine wunderschöne
Bank, welche wir natürlich für unsere Gelegenheit nutzten.



 
 



Erfrischt und wieder bei voller Kraft fuhren wir danach über Felder, Wiesen und Auen weiter, um in der Nähe von Tolkamer, direkt am Rhein, wieder auf Zivilisation zu treffen.
Einige wenige Kilometer den Rhein entlang kommen wir an der Rheinpromenade in Tolkamer an, wo, man glaubt es nicht, mal wieder eine Bank für uns und unsere, immer noch kalten Erfrischungen, bereit steht.


 



Nachdem wir diese Büxen dann mit netten Gesprächen und viel Fachsimpelei geleert haben, fuhren wir zurück zum Campingplatz, wo wir den Tag mit lecker Grillfleisch und, ja richtig, der Einen oder Anderen Köstlichkeit aus diesem herrlichen Weißblech ausklingen ließen. Wurd´ natürlich nicht spät, weil der Mittwoch noch so manche Überraschung bereithalten sollte.






Mittwoch

 
 



Ganz im Gegensatz zum Dienstag präsentierte sich das Wetter heute Vormittag zum Abgewöhnen.
Immer wieder nieselte es, so dass wir erstmal als Sitzunterlage ein paar Mülltüten mit in unserem Gepäck
aufnahmen, um auf den zahlreichen Bänken nicht im Nassen zu sitzen.
Die Kühltaschen wurden gepackt und das Navi gestartet, bevor wir uns auf etwa 50 km machten.


 
 
 



Vom Campingplatz aus fuhren wir über den Aerdtsedijk Richtung Westen und nach einer kleinen Verschnaufpause auf einer Sitzgelegenheit mit Tisch weiter nördlich Richtung Zevenaar.
Auf diesem Weg kreuzten wir den alten Rheinlauf und fuhren auf gut ausgebauten Fahrradwegen bis in das kleine Örtchen Ooij, zu einer Bank, die mittlerweile ein ständiger Anlaufpunkt für uns ist, wenn wir hier vorbei kommen.


 


Zuvor hatte es ein wenig geregnet, so daß die Mülltüten das erste Mal zum Einsatz kamen.
In Zevenaar gibt es einen kleinen Fischladen. Hier bestellten wir uns für wenig Geld ein paar Kibbelings für den Hunger zwischendurch.
Mittlerweile nieselte es unaufhaltsam, so dass wir vom Fischladen nur ein kleines Stück durch den Ort fuhren und am Dorfweiher eine Zwangspause einlegen mussten um uns unterzustellen.
Da wir bekanntermaßen immer in der Lage sind aus einer schlechten Situation das Beste zu machen, wurde am
Weiher eine kleine Dose reinstem Bieres genossen.

Zum Mittag hin aber lichteten sich die Wolken und wir fuhren weiter Richtung Groessen und Loo.


 















Die drei Helden auf dem Weg
zwischen Groessen und Loo.
Die Wolken wurden immer weniger
und es bestand begründete Hoffnung
auf ein paar Sonnenstrahlen
am Nachmittag



Hinter Loo fuhren wir auf den Deich. Von dort aus hat man einen wunderbaren Blick auf den Pannerdenkanal.
Da zufälligerweise hier eine Bank stand, wurde Platz genommen und ein Döschen Bier getrunken.
(Die vom Fremdenverkehrsverband haben aber auch immer das richtige "Näschen" was die Verteilung der Bänke betrifft...)
Ab hier befuhren wir den Deich immer entlang des Kanals bis zur Fähre Looveer bei Huissen. Von dort
setzten wir über auf die andere Seite des Pannerdenkanals.



 
 



In Huissen fuhren wir einmal die Flaniermeile entlang und kauften uns in einer Konditorei ein paar Leckereien, denn mittlerweile hatten wir schon Nachmittag und der Hunger meldete sich.

Von Huissen ging es über den Rijndijk an Angeren vorbei. Dieses Teilstück war nicht so schön zu befahren, da
wir uns offensichtlich mitten im Feierabendverkehr befanden und es keinen separaten Radweg gab.
Danach wurde es aber verkehrstechnisch besser, denn bis zur Fähre Pannerden, die wir nehmen mussten, da wir
ja wieder auf die andere Seite gelangen wollten, befuhren wir den oberen Deich am linken Ufer des
Pannerden Kanals.

Auf dem letzten Teilstück dieses Tages ließen wir es langsam angehen. In den Kühltaschen befand sich noch die ein oder andere Bierdose, die wir bis zur Ankunft auf dem Campingplatz leerten.
Der Tag fand seinen Abschluss bei Grillfleisch und Kaltgetränken, also eigentlich wie immer.



Donnerstag


 
 



Das Wetter war wesendlich besser als am Vortag, so dass der Abschlusstag vielversprechend anfing.


 



Heute wollten wir das deutsch - niederländische Grenzgebiet befahren. Ziel war Emmerich am Rhein.
Das erste Stück fuhren wir entlang der Bijland Richtung Tolkamer.


 


Der Deich oberhalb der Bijland






Eine Fahrradkarte am Wegrand






Tolkamer selbst ist ein kleines Örtchen im Grenzgebiet zu Deutschland. in diesem Bereich verläuft die Grenze
bereits mitten durch den Rhein. wir befanden uns rechtsrheinisch und machten einen  Zwischenstopp
auf der kleinen aber feinen Promenade und schauten dem Schiffsverkehr zu.


 



Wenig später fuhren wir den Spijksedijk entlang bis oberhalb des Örtchens Spijk.
Da dieses Teilstück durch Gegenwind bedingt sehr kraftraubend war, mussten wir abermals ein Päuschen einlegen.
Bevor wir also auf dem Deich entlang des Rheins weiterfuhren, wurde eine Bank mit Tisch in Beschlag genommen.



 



Bei herrlichem Sonnenschein wurde die Fahrt fortgesetzt. Mittlerweile befanden wir uns in Deutschland.
Der Deich führte immer entlang des Rheins, bis wir kurz vor Emmerich am Yachthafen auf die B 8 stießen.
Noch ein kurzes Stück auf dem Fahrradweg entlang der Bundesstraße und wir waren mitten in Emmerich.
Bevor wir die berühmte Emmericher Rheinprommenade entlangfuhren, wurde noch einmal eine Rast
am Fuße der Rheinbrücke gemacht.
Bevor die Rheinbrücke existierte fuhr an dieser Stelle früher eine Fähre.



 















Platz an der alten Fähre in Emmerich,
im Hintergrund die Rheinbrücke





Entlang der Promenade ging es nun in die City von Emmerich. Da es bereits Mittagszeit war, nahmen wir einen kleinen Imbiss zu uns.
Im Rheinpark, einem kleinen Stadtpark, setzten wir uns anschliessend gegenüber des Container - Umschlagplatzes auf eine Bank und schauten dem Treiben der Kräne zu, wie sie die Container auf -und abluden.

Da wir bereits die Hälfte der heutigen Tour hinter uns hatten, ging es auf der linksrheinischen Seite wieder zurück
Richtung Holland.
Zuvor mussten wir aber noch über die Rheinbrücke.
Auf der anderen Seite angekommen, bogen wir nach rechts ab auf den Oraniendeich. Neben dieser Hauptstrasse
verläuft ein Radweg, dem wir ca. 4 km folgten.
Danach überquerten wir die Straße Richtung Griethausen, immer über den Deich, der parallel zum alten Rheinlauf verläuft.
Am Rande von Griethausen wurde nochmals eine kleine Pause eingelegt, bevor wir, immer dem Deich folgend,
Millingen aan de Rijn erreichten.
Mittlerweile, wie man unschwer am Namen des Örtchens erkennt, befanden wir uns wieder in den Niederlanden.
Von hier aus gibt es eine Fahrradfähre über den Rhein. Sie brachte uns auf die andere Seite des Flusses.


 
 



Bis zum Campingplatz waren es nur noch wenige Kilometer.
Da wir auf dieser Strecke auch über unsere Lieblingsbrücke fuhren, wurde hier noch ein Zwischenstopp
eingelegt und die restliche Bierration vernichtet.


 



Somit sind wir fast am Ende unserer diesjährigen Fahrradtour durch´s schöne Gelderland angekommen.
Der Abend wurde noch versöhnlich bei Gegrilltem und ein, zwei Dosen Bier verbracht.

Joe Ludwig

PS: Vielen Dank an Andi für die Berichterstattung Dienstag und vielen Dank an Eddy, dass er uns die drei Tage begleitete, ich hoffe, dass er nächstes Jahr wieder mit von der Partie ist.

Der nächste Bericht wird voraussichtlich über unsere Jubiläums-Bootstour im September diesen Jahres erscheinen.
Motto: 10 Jahre Bootstouren in Holland.


 
 
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