Zipfer - Tour 2011 - Joeludwig

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Zipfer Tour 2011
27.09. - 29.09.2011






Wie jedes Jahr haben wir auch 2011 eine Fahrradtour im schönen Gelderland gestartet. Und wie jedes Jahr haben wir zur Wegzehrung Dosenbier (Büxbier) besorgt.
Andi hatte aus dem letzten Österreich - Urlaub noch drei Paletten Zipfer Bier mitgebracht. Da das Verfalldatum zwar noch nicht
erreicht war, wir aber trotzdem nichts verkommen lassen wollen, haben wir uns in den drei Tagen hauptsächlich von diesem aus Österreich stammenden Bier ernährt.

Zipfer Logo, die Brauerei liegt im Örtchen Zipf, etwa 60 km nordöstlich von Salzburg.


 





Die zukünftigen Fahrradtouren bekommen dann andere Namen, je nachdem mit welchem Bier wir unsere Zeit verbringen.

Jetzt kommt leicht der Verdacht auf, dass wir nur zum Biertrinken unterwegs waren!
Das ist aber nicht der Fall, denn Fahrrad wurde auch gefahren. Das Gelderland liegt zwischen Emmerich und Arnheim. Dieser Landstrich ist für uns perfekt zum Radeln, denn eine Übernachtungsmöglichkeit besteht in meinem Mobilheim auf dem Campingplatz de Aerdtse Wacht
und zum Biertrinkenpausemachen  gibt es genug Bänke und Tische in der freien Natur.

 
 





Die drei Tage der Tour teilten sich immer gleich auf, was die Fahrradfahrerei betraf.
Am ersten Tag wurde, bedingt durch die späte Anreise, meistens eine kleine Rundfahrt rund um das Gebiet Pannerden / de Bijland gemacht, an den beiden Folgetagen fuhren wir eine etwas längere Strecke von jeweils etwa 50 - 60 km.

Vom Wetter her hätten wir es nicht besser treffen können, denn an allen Tagen herrschte Sonnenschein pur mit erträglichen Temperaturen um die 22 Grad.



Dienstag


Nachdem wir uns im Wohnmobil häuslich eingerichtet hatten und alle Utensilien verstaut waren, schwangen wir uns auf die Räder und los ging es durch das Örtchen Aerdt. Über dem Deich kamen wir Richtung Pannerden gut voran, es war weitgehend windstill und kaum Verkehr auf der Straße.

An dieser Stelle muss man den Holländern mal ein dickes Kompliment machen, was die Fahrradwege und die Beschilderung diesbezüglich betrifft.

Fast immer gibt es an den Hauptstrassen separate Fahrradwege, vielfach aber fährt man Kilometerlang durch Felder und Wälder, wo kein Auto weit und breit zu sehen ist.

Das Mobilheim innen



Andi und ich vor der ersten Etappe





Hinweisschild für Fahrräder

Fahrkarte für Dienstag





Nach ca. 5 km erreichten wir oberhalb von Pannerden die erste Bank, Zeit um ein Päuschen einzulegen!
Da wir ein eher gemütliches Radfahren bevorzugen, sahen unsere Räder nicht wie Rennmaschinen aus. Dementsprechend hatten wir Fahrradkörbe auf den Gepäckträgern befestigt und mit Kühltaschen bestückt. Hierin befand sich das kühle Nass aus Zipf!!!



 
 

Pausenbank kurz vor Pannerden (Bank 1)


Blick von der Bank auf den Bauernhof mit Weiher




Da man bekanntlich auf einem Bein nicht stehen kann, wurde eine zweite Büxbierdose gleich hinterher verspeist.
Danach ging es weiter Richtung Pommesbude in Pannerden. Hier gibt es die besten Pommes und Frikandeln weit und breit.
Nachdem wir unser heutiges Mittagessen verputzt hatten, fuhren wir einmal quer durch das Dorf bis zur Hauptstrasse.
Auf der anderen Seite der Strasse ging es sofort durch die Felder und an einem Baggersee entlang Richtung Rheinufer. Das Mahl in der Pommesbude hatte durstig gemacht, so daß wir direkt am Rhein eine Bank aufsuchten um eine Dose Büxbier zu vernichten.

Das nächste Etappenziel war Tolkamer. Hier gibt es eine kleine, aber feine Promenade oberhalb des Rheins, auf der man sehr schön sitzen kann, während die Frachtkähne unterhalb der kleinen Kneipen und Restaurants vorbei schippern.

























Promenade Tolkamer






Nach einer kleinen Pause auf der Promenade ging es weiter Richtung Lobith und anschliessend über den östlichen Deich an der Bijland entlang.
Wenn man von hier aus direkt an die Bijland gelangen möchte, muss man eine Holzbrücke über den alten Rheinlauf passieren.
Auf dieser Brücke haben wir schon so manchen Tagesabschluss gemacht. So auch heute.
Da noch genug Zipfer in den Kühltaschen war, genossen wir das schöne Wetter und die untergehende Sonne über dem Wasser. Wir leerten noch eine Dose Bier auf der Brücke, bevor wir zum Campingplatz zurückfuhren.

Auf dem Platz angekommen, wurde der Grill angeschmissen und das Abendessen angerichtet.

Alles in Allem hatten wir heute zwar nur etwa 25 km zurückgelegt, aber wir hatten unseren Spass und obendrein einen leichten Sonnenbrand bekommen.




Mittwoch



Nach dem Frühstück (Brötchen Wurst und Käse, mit einer Tasse Kaffee, nicht mit BIER !!!) machten wir uns auf dem Weg nach Doetinchem.
Vor uns lagen heute ca. 55 km.
Bei herrlichem Wetter fuhren wir zuerst wieder durch Aerdt und dann über den Aerstsedijk Richtung Babberich.


Fahrkarte Für Mittwoch



Bis Babberich verlief der Radweg parallel zur Hauptstrasse. Danach wurde es etwas ruhiger, und nach der Überquerung der A 12 ging es bis unterhalb von Wiehl sogar durch ein etwas größeres Waldgebiet, dem wohl schönsten Teilstück der heutigen Tour.
Zwischen Babberich und Wiehl fanden wir eine schöne Bank mit Tisch, die uns zu unserer ersten Rast "nötigte".



 
 

Unser nächstes Ziel war die Fußgängerzone von Doetinchem

 
 




Hier hatten wir auf der letzten Tour einen kleinen Schnellimbiss ausfindig gemacht, in dem es wunderbar schmackhaft marinierte Spare - Rips und andere Köstlichkeiten gab.
Wir bestellten uns jeweils eine große Portion Hühnerschenkel zum Mittag.

Wenn wir unsere Tour nach Doetinchem machen, setzen wir uns immer zu einer ausgiebigen Pause auf einen kleinen Steg direkt an der Oude Ijssel, einem kleinen Fluss, der sich am Rand des Stadtkerns befindet.

Hier hat man direkten Blick auf den Fluss und auf die bewegliche Brücke, die nur von Fahrradfahrern und Fußgängern benutzt werden darf.



 



Nach dieser ausgiebigen Mittagspause fuhren wir wieder Richtung Süden zurück. In Kilder  und Loerbeck machten wir
noch einen Zwischenstopp, bevor wir uns auf einer unserer Lieblingsbanken direkt an der deutsch - holländischen Grenze zu einer etwas längeren Rast niederließen. Hier gibt es die Möglichkeit, Kaltgetränke direkt im Grenzgeschäft der Familie Mulder zu kaufen, falls es mal eng wird mit dem mitgenommenen Deputat.

Zuvor aber befuhren wir eine recht schöne Strecke durch kleine Örtchen und durch Felder und Wiesen. Eine schöne Landschaft eben!




Über Tolkamer, wo wir noch eine Stunde den schönen Spätsommer - Nachmittag genossen, ging es zurück entlang der Bijland bis zur Holzbrücke, an der der obligatorische Tagesabschluss vollzogen wurde.






Donnerstag

Fantastisches Wetter und vor uns lag heute eine Strecke von etwa 60 km. Ziel war Emmerich am Rhein.


Fahrkarte für Donnerstag




Das erste Teilstück brachte uns bis zu einer Fähre, die Fußgänger und Fahrräder über den Rhein befördert.
Wir fuhren westlich um die Bijland herum bis wir rechtsseitig des Rheins bei Kilometer 866 die Anlegestelle der Fähre erreichten.
Da die Fähre nur stündlich einmal fährt, hatten wir ein wenig Aufenthalt. So bestaunten wir die Lastkähne, die hier direkt vor uns herschipperten.

























Fahrradfähre Millingen






Trockenen Fusses auf der anderen Seite in Millingen angekommen, radelten wir weiter über den Deich entlang
des alten Rheinlaufes, der hauptsächlich von Freizeitkapitänen genutzt wird, denn am Ende des Gewässers befindet
sich ein kleiner Yachthafen und eine Schleuse.

























Alter Rheinlauf bei Griethausen
























Eine der vielen Fahrradkarten im Gebiet


Mittlerweile befanden wir uns in Deutschland, die Grenzen gehen hier fließend ineinander über. Weiter ging es über den Deich an Griethausen vorbei, bis zu unserer ersten Rast unterhalb der Rheinbrücke Emmerich.
Um nach Emmerich zu gelangen, mussten wir hier den Rhein überqueren. Die Brücke hat fürjede Fahrbahnseite einen separaten Fahrradweg, so dass wir gefahrlos die doch stark frequentierte Brücke befahren konnten.





Die Rheinbrücke von Emmerich


 
 



Hinter der Brücke kann man direkt am Rhein entlang die sehenswerte Promenade entlangfahren.
Wir machten dort Rast und entspannt genossen wir die Aussicht.

Zum Mittagssnack fuhren wir zu einem bekannten Schnellrestaurant unweit des Bahnhofes.
Nach der Pause radelten wir quer durch das Städtchen wieder zurück Richtung Brücke, blieben aber auf dieser Seite des Rheins. So erreichten wir den Rheindeich auf der rechten Seite des Flusses.
Von hier aus fuhren wir durch die Wiesen und Felder der Rheinauen Richtung Spijk, fast unbemerkt die Grenze zu Holland überschreitend.
Zwischendurch mussten wir mal unsere Kühltaschen erleichtern. Hierzu setzten wir uns auf eine Anhöhe mit Blick auf den alten Vater Rhein.
Oberhalb von Spijk führte uns der Spijksedijk direkt am Rheinufer entlang bis nach Tolkamer.





Am Jachthafen vorbei ging es nun noch einmal um die Bijland, bevor wir die Holzbrücke erreichten.
Wie immer wurde der Tagesabschluss auf der Brücke vollzogen, bevor wir zum Campingplatz zurück fuhren und den Grill noch mal anfeuerten, um das Abendessen anzurichten.

Dann hieß es "winke winke" für dieses Jahr, wohl wissend, dass nächstes Jahr die Tour mit anderen Zielen in der Gegend wiederholt wird.


 



JL


Danke an Andi für die gemachten Bilder.

Kartenmaterial auszugsweise von Google Maps



 
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